Bedingungen für den Dialog

Informe Pastrán, 2. Mai 2018

Kardinal Leopoldo Brenes, Erzbischof von Managua, sprach mit dem kolumbianischen Fernsehsender NTN24 über die Lage in Nicaragua und die Dialoge, welche die Regierung Ortega vorschlug, um einen Ausweg aus den fortgesetzten Protesten, die das Land erlebt, zu finden…

"Sowohl die Bevölkerung wie die Bischofskonferenz fordern, dass die Konfrontation auf den Straßen und die Präsens der Polizei bei den Demonstrationen aufhören. Es gab friedliche Demonstrationen. Außerdem fordern wir die Freilassung der verhafteten Jugendlichen. Nach und nach kommen sie frei. Wir bitten um Geduld und um friedliche Demonstrationen."

"Es ist nicht so einfach, einen nationalen Dialog in einer Gesellschaft zu eröffnen, die nicht gewöhnt ist, einen Dialog zu führen. Sie wurde bisher daran gehindert, sich frei und ohne Angst zu äußern. Wir werden alles tun, damit das möglich wird", erklärte Weihbischof Monsignore Silvio Báez auf seinem sozialen Netz. "Es ist egal, was andere Bischöfe äußerten. Es ist meine persönliche Überzeugung, dass die Demokratisierung Nicaraguas das Hauptziel eines nationalen Dialogs sein muss. Alles Weitere ist nebensächlich."

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