Der Putsch wurde niedergeschlagen

Quelle: La Voz del Sandinismo

Der Präsident der Republik Comandante Daniel Ortega stellte an diesem Dienstag (24. Juli 2018) in einem Interview, das er der Journalistin Patricia Villegas vom multinationalen TeleSur gewährte, fest, dass der Putsch, den die nicaraguanische Rechte gegen die Sandinistische Regierung durchgeführte, niedergeschlagen wurde. "…Wir hatten die Ruhe und Geduld, selbst als sie dachten, dass wir schwach geworden sind... Wir wussten den Moment, an dem wir den Schritt tun mussten, um den Frieden, die Normalität in Nicaragua wieder herzustellen."

Trotzdem darf die Wachsamkeit nicht nachlassen… Nach Meinung Daniel Ortegas befindet sich der Kern derjenigen, die die feindselige Politik gegen den Sandinismus unterstützen, in Miami. Aber auch Kongressmitglieder und Senatoren empfinden es als ein Muss, mit dem Sandinismus Schluss zu machen. Nicaragua verfolgt sie ebenso, wie Venezuela und Kuba… Daniel Ortega äußerte sich auch zu Aktionen bestimmter lateinamerikanischer Länder in der OAS gegen Nicaragua. Es sind die gleichen, die sich gegen Venezuela vereinten. Nach Meinung des Präsidenten haben die Rechten in diesen Ländern eine revanchistische Mentalität, die sie zu Einmischern macht.

Im Interview unterstrich Ortega, dass die nicaraguanische Regierung keine paramilitärischen Gruppen unterhält. Diese "Paramilitärs" wurden von den rechten Putschisten organisiert und durch internationale Organisationen der Rechten mit Unterstützung der USA gesponsert. Sie begannen die bewaffneten Angriffe im Lande am vergangenen 19. April. Die Jugendlichen, die am 18. April an den Ereignissen teilnahmen, gehören Cliquen an, die in den verarmten Wohnvierteln zu Hause sind. Mit ihnen wird wieder gearbeitet, damit sie die Gewalt sein lassen, sich wieder in die Familien eingliedern, dem Studium und der Arbeit nachgehen. Seit 2007 arbeitet die Polizei mit den Cliquen, damit sie ihre selbstgebastelten Waffen abgeben. Sie tauschten sie gegen Sportsachen und Studienmaterial ein. Die Polizei gab ihnen Dinge, damit sie ihre Aktivitäten ändern konnten.

Bezüglich der Annahme, dass die Ereignisse, die in Nicaragua ablaufen, vergleichbar mit den "Guarimbas" in Venezuela sind, antwortete Präsident Daniel, dass die Aktionen nicht generell spontan waren, sondern gut vorbereitet und finanziert… "Es kamen Venezolaner, die an den ‚Guarimbas' teilgenommen hatten. Sie sind Experten in der Handhabung der sozialen Netze, um die Erfahrungen hierher zu übertragen."

Ortega unterstrich, dass immer die Wunden am schwersten zu heilen sind, die den Tod brachten. "… Die Wirtschaft, das Materielle kann man zurückerobern, das Leben nicht." Die Familien der Opfer forderten Gerechtigkeit. An diesem Prozess arbeitet die Regierung zurzeit.

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