Managua fordert Gerechtigkeit für die Opfer

Quelle: La Voz del Sandinismo

Zehntausende Nicaraguaner nahmen am Sonnabend, dem 11. August 2018, an einem Marsch in Managua teil, um Gerechtigkeit für die 197 Opfer des Terrors, der seit dem vergangenen 18. April das Land verwüstete. Die Demonstranten drückten mit Losungen, Musik und Fahnen der FSLN ihre Unterstützung für die Sandinistische Regierung aus. Sie wollen ein Land, das frei Land von Gewalt ist und nicht so, wie es in diesen letzten drei Monaten war. "Unser Comandante (Präsident Daniel Ortega) hat uns den Frieden, die Arbeit, das Gesundheitssystem und die Bildung erhalten. So wollen wir immer leben", sagte Carmen Lozano mit der rotschwarzen Fahne in der Hand.

Fausto Jarquín rief die Bevölkerung dazu auf, sich den Forderungen der Zehntausenden Demonstranten anzuschließen. "Vereint euch mit uns und fordert Gerechtigkeit und Wiedergutmachung. Stellen wir den Frieden wieder her und fordern wir, dass er erhalten bleibt."

Mildred Martínez meinte, dass sie als Sandinistin stolz darauf ist, ihre Ideologie frei äußern zu können. Sie unterstützt weiterhin aus Überzeugung und Vertrauen das sozialistische, christliche und solidarische Gesellschaftmodell. "Wir unterstützen auch weiterhin den Comandante!"

Der Umzug begann am Rubén-Darío-Rondell und ging bis zur Avenue "Von Bolívar bis Chávez", wo die Demonstranten von Künstlern empfangen wurden, die dort für kulturelle Unterhaltung sorgten.

abc/ana